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6 Tage in England: Host Families, Sightseeing and Great Adventures!!! - Klassenfahrt der 9a und 9d

Ein Bericht von Julia Sobetzko, 9d

 

1.Tag: Die Fahrt

Am 16.10.2011 trafen wir, die Klassen 9A+9D, uns um 8:30 Uhr mit Koffern und Rucksäcken an der Remigius Schule. Nachdem das ganze Gepäck verstaut war, ging es endlich los. Mit unserem netten Busfahrer Egon, der uns die ganze Woche begleitete, vergingen die sechs Stunden bis zur Fähre in Calais, Frankreich, wie im Flug. Dort schnupperten wir direkt schon mal ein wenig frische Seeluft und bei der Passkontrolle verlief auch alles reibungslos. Auf der Fähre gab es Restaurants und Cafés und Shops, aber die meisten blieben an Deck um die Aussicht zu genießen.

Als wir alle endlich die weißen Klippen von Dover erblickten, war die Aufregung und Vorfreude so groß, dass wir beinahe vergaßen, die Uhren um eine Stunde zurückzustellen. Nach weiteren zwei Stunden durch Folkstone und Rye kamen wir endlich in Hastings an. Wir waren ein wenig zu früh und so mussten wir ein paar Minuten auf die Gastfamilien warten. Dann trafen sie nach einander ein, und nahmen uns mit nach Hause, wo uns ein leckeres oder auch weniger leckeres Abendessen serviert wurde.

 

2.Tag: Hastings

Die erste Nacht in den Gastfamilien verlief bei den meisten ohne Probleme, manche waren natürlich zufriedener als andere. Auf jeden Fall trafen wir uns wieder um 8:30 Uhr, aber diesmal an den Sammelhaltestellen in Hastings, wo Egon uns abholte. Von dort ging es bis zum Hastings Pier, von wo aus wir eine kleine Wanderung zur Normannen-Burg auf dem Hügel starteten. Die Aussicht war atemberaubend, besonders, da bis jetzt niemand von uns einen roten Strand und ein türkisfarbenes Meer gesehen hatte. Nach einem Besuch in der ehemaligen Schmugglerhöhle von Hastings, die sehr interessant und ein wenig gruselig war, schauten wir uns die Burgruinen an. Von da aus wurde eine Stadt-Rallye gestartet, in der wir verschiedene Orte/Dinge in Hastings finden mussten. Danach ging es nach Battle, einem Ort, in dem vor genau 945 Jahren die berühmte Schlacht zwischen William dem Eroberer und den Engländern stattfand. Wir stellten die Battle sogar am Originalschauplatz bei Wind und Regen nach!

Dann ging es zurück zu den Gastfamilien. Nach dem Abendessen gingen viele Gruppen noch ein wenig in die Stadt, wobei manche den falschen Weg erwischten und sich verirrten. Aber ein toller Abendspaziergang war es trotzdem.

Abbildung 1: Hastings Küste
Abbildung 2: The Smugglers‘ Cave
Abbildung 3: Kreidefelsen

 

3.Tag: Brighton

Es ging mit dem Bus nach Brighton. Nach 1½ h Fahrt setzte uns Egon an den Kreidefelsen ab und unser mehrstündiger Marsch an der Küste bis zur Brighton Marina begann. „Wandern, bah(!) -typisch Lehrer“, dachten wir, aber die wunderschönen, weißen Felsen und die raue See ließen uns alle nur staunen. Nachdem die Speicherkarten mit Fotos gefüllt und die Hälfte aller Jungs und Mädchen komplett durchnässt waren (die Wellen sind einfach unberechenbar!), kamen wir schließlich in Brighton an, wo wir erst einmal Freizeit hatten. Schnell trennten sich die Gruppen, die meisten waren entweder im Primark (Mädchen) oder auf und um den Brighton Pier (Jungs) zu finden. Einige besichtigten den Royal Pavilion, einen Palast, den der Prince Regent im orientalischen Stil erbauen ließ. Nach zwei Stunden und hohen Ausgaben (Amusement, Shopping) holte Egon uns wieder ab und es ging zurück zu den Familien. An diesem Abend trafen wir uns fast alle an der Promenade von Hastings, um bei den Amusements zu verweilen oder um im Meer zu baden. Ein weiterer toller Tag!

Abbildung 4: The Royal Pavilion
Abbildung 5: Hastings Amusements

4.+ 5.Tag: London

Endlich machten wir uns auf den Weg in die weltbekannte und einzigartige Metropole. Schon bevor die Skyline in Sichtweite kam, war die Stimmung bei 43 Schülern und 3 Lehrern einfach super. An Cleopatra's Needle teilten wir uns in drei Gruppen auf, eine ging mit Frau Lehmann, eine mit Frau Honecker und eine mit Herrn Bittner. Wir sahen: Big Ben, Westminster Abbey, Trafalgar Square, Buckingham Palace, Piccadilly Circus, the Tower of London, Tower Bridge, Millenium Bridge, Camden Market, Oxford Street, Shakespeare's Globe Theatre, HMS Belfast, the Supreme Court, und, und… . Das London Eye sahen wir auch, aber leider fehlte uns das Geld, um eine Runde mitzufahren. Dafür stiegen wir jedoch die 311 Stufen des Monuments hinauf. Unsere Mühe wurde nicht nur mit einer phantastischen Aussicht, sondern sogar mit einer Urkunde belohnt. In London nahmen wir auch ein typisches Pub Lunch zu uns! Also, es muss nicht immer McDonalds‘ sein! London by night ist natürlich ein Erlebnis: die bunten Lampions von Chinatown, die Leuchtreklame am Piccadilly Circus und Leicester Square und die beleuchtete Themse.

Es war einfach wunderschön und die Zeit viel zu kurz!

Abbildung 6: London mit Themse
Abbildung 7: China Town

6.Tag: Die Rückfahrt

Das war der wohl traurigste Tag unserer Klassenfahrt - wir traten die Rückreise nach Deutschland an. Mit viel mehr Gepäck als vor sechs Tagen und schönen Erinnerungen fuhren wir ein letztes Mal alle 45 Personen zusammen durch England. Trotz einiger Missgeschicke (überlaufende Cola, Seekrankheit) meisterten wir die Fahrt bis nach Frankreich und wir lagen dazu noch perfekt im Zeitplan. Aber danach erwarteten uns Staus ohne Ende. Obwohl wir uns mit Gesprächen, Spielen, Lesen und zwei Filmen die Zeit vertrieben, dauerte es sehr lange: 11 Stunden! Schließlich kamen wir endlich um 21:00 Uhr nach MEZ in Deutschland an.

 

Es war auf jeden Fall eine tolle, eine aufregende Woche, die uns zusammengeschweißt hat. Wir haben viel erlebt, neue Leute kennengelernt, haben gute und auch schlechte Erfahrungen mit den Gastfamilien gemacht (Hungertod, Chlorvergiftung, Klaustrophobie, “naughty little children“, “baked beans on toast“)

 

Wir freuen uns schon auf die nächste Fahrt!!!